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Verkehrssicherheit: Toter Winkel



Katholische Bekenntnisgrundschule Liebfrauen Goch

Es folgt ein Artikel mit Fotos zurm polizeibegleiteten Unterrichtsprojekt "Toter Winkel"  in den vierten Schuljahren

Polizeibegleitetes Schulprojekt "Toter Winkel"

 

An der Liebfrauengrundschule Goch wurde für alle Viertklässler das Projekt "Toter Winkel" durchgeführt. Das Projekt wurde von der Polizei in Person von Marco Elbers begleitet. Nach einem theoretischen Teil in den Klassenräumen hatten im praktischen Teil jede/r Viertklässler/in die Möglichkeit, auf dem Bock eines LKW selbst festzustellen, dass der Bereich des "Toten Winkels" für den Fahrer nicht einsehbar ist. Die Firma A.V.G. Bau GmbH aus Goch stellte unseren Kindern dafür dankenswerterweise am gesamten Vormittag des 17.11. einen großen LKW auf dem Schulhof zur Verfügung. Natürlich ist die Förderung der Verkehrssicherheit hier das Ziel, da Abbiegemanöver schwerwiegende Folgen haben können, wenn andere Verkehrsteilnehmer den Bereich des "toten Winkels" ignorieren. Es wird immmer wichtiger, die Kinder für die Gefahren des modernen Straßenverkehrs angemessen zu sensibilisieren! Und durch bloßes Zuhören können nicht nur Kinder natürlich viel weniger behalten als durch eigenes Ausprobieren. Daher bedankt sich die Liebfrauenschulgemeinde ganz herzlich bei der Polizei und bei der Firma A.V.G. Bau GmbH für die tolle Unterstützung dieser Aktion! Es ist wirklich etwas Besonderes, dass A.V.G. uns einen ganzen Vormittag von 08:00 Uhr bis 13:20 Uhr einen LKW mitsamt superfreundlichem Fahrer (der den Kindern die ganze Zeit geduldig, freundlich und sachkundig Rede und Antwort stand) zur Verfügung stellte. Vielen herzlichen Dank!

 

Zunächst knüpft Polizeikommissar Marco Elbers an die einen Tag zuvor mit der Klasse erarbeiteten theoretischen Inhalte zum "Toten Winkel" an.

 

 

 

 

 Wie man sieht, haben die Kinder gut aufgepasst und sich viel gemerkt.

 

 

Viel anschaulicher ist es natürlich erst mit dem LKW vor Ort - und einfacher zu begreifen auch. Der Fahrer kann die Kinder vor dem LKW nicht sehen, sie stehen im Toten Winkel. Davon konnten sich auf dem Bock des LKW alle Kinder selbst überzeugen.

 

 

Der Bereich des "Toten Winkels" vor dem Fahrzeug geht, die Kinder haben es ausprobiert, bis zur Markierung - erst dort sind die Kinder komplett zu sehen.

 

Das ist ein tolles Gefühl, auf dem Fahrersitz Platz nehmen zu dürfen!

 

 

 

Auf die seitlichen Bereiche, die der Fahrer trotz seiner Spiegel nicht einsehen kann,  geht Marco Elbers anschließend ein.

 

 Wer den Fahrer im Spiegel sehen kann, der wird auch selbst gesehen. Steht man im abgetrennten Bereich des "Toten Winkels", kann der Fahrer einen nicht sehen. Und dann wird es gefährlich oder tödlich! Wenn ein Radfahrer auf einem parallelen Radweg z.B. an einer Ampel nicht hinter dem LKW wartet, sondern aufschließt, kann er nicht gesehen werden. Schlimme Unfälle sind die Folge, wenn der Radfahrer etwa geradeaus fahren möchte, der LKW aber rechts abbiegt. Solche schlimmen Unfälle geschehen leider immer wieder! 

 

Dieser Bereich wird anschaulich mit einer "Toter-Winkel-Folie" ausgelegt. Alle packen mit an!

 

 

 

Anschaulicher geht es nicht. Die Kinder sind etwas überrascht, wie groß der Bereich ist.

 

 

 

Marco Elbers weist darauf hin, dass der moderne LKW der Firma A.V.G. über vorbildliche Seitenspiegelapparaturen verfügt, die weit über dem Standard liegen. Also dürften die Sichtverhältnisse in vielen anderen LKW sogar noch deutlich schlechter sein.

 

Der Fahrer erklärte, dass zum beschriebenen Bereich hier noch der Bereich hinter der B-Säule (die Stelle, wo er drauf zeigt) hinzuzufügen ist. Auch die ist vom Fahrer nicht einsehbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch zum Thema LKW lernten die Kinder nebenbei viel Anschauliches. So zeigte der Fahrer, mit welchem Komfort er darin übernachtet (Bett, Kühlschrank etc.). Natürlich durfte auch gehupt werden. Der LKW hat zwei Hupen in unterschiedlicher Lautstärke.

 

 

Alles in allem waren das drei lehrreiche Stunden, die den Kindern Spaß gemacht und Freude bereitet haben. So geht Lernen! Die Kinder vermitteln ihr Wissen weiter, was schon in den Hofpausen schön anzusehen war.