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3a beim Arnold-Janssen-Wettbewerb



Katholische Bekenntnisgrundschule Liebfrauen Goch

Die Klasse 3a nimmt am Arnold-Janssen-Wettbewerb teil


 

Zuerst haben wir in der Klasse gemeinsam überlegt, mit welchem Beitrag wir uns an dem Wettbewerb beteiligen könnten. Wir hatten eine Reihe von Vorschlägen, doch nicht alle waren durchführbar. So  wollten wir gerne etwas gegenständlich gestalten und kamen auf die Idee, die Arnold-Janssen-Kirche als Modell aus LEGO-Steinen nachzubauen. Leider haben wir nicht genügend LEGO-Steine beisammen bekommen.

 

Letztendlich entschieden wir uns für folgende drei Vorschläge:

 

- Wir gestalten die Büste des Heiligen Arnold Janssen aus Pappmaché. (Gruppe A)

 

- Wir gehen auf den Spuren Pater Arnold Janssens durch Goch. (Gruppe B)

 

- Wir erfinden ein Spiel, das uns mit den Steyler  Missionaren in die weite Welt führt. (Gruppe C)

 

 

Als erstes beriet jede Gruppe darüber, welche Materialien benötigt wurden und wer welche Aufgabe übernehmen sollte. In der Gruppe A (Kopf) arbeiteten Jakub O., Benjamin, David H., David B., Luca, Nikola, Jonah und Yonusan, in der Gruppe B (Karte) Catherine, Carolin M., Marvin, Maike, Larissa, Gerd, Norman, Jakub R., Stella und Caroline W., in der Gruppe C (Spiel) Vivian, Charlyn, Alicia, Carmelo, Lara, Sophie, Tom und Moritz.

 

Nachdem alles besorgt war und alle genau wussten, was gemacht werden musste, konnte es losgehen.

 

Die Gruppe A formte zuerst aus Maschendraht einen Kopf, Hals und Schultern und stopfte alle Teile mit Zeitungspapier aus. Die drei Teile wurden miteinander verbunden, indem die auseinandergeschnittenen Drähte ineinander verhakt wurden. Immer schön abwechselnd nagelten jetzt alle das Modell mit den Schultern auf einer Holzplatte fest.

 

Am nächsten Tag wurde Tapetenkleister angerührt und mit Zeitungspapierstückchen, die mit den Fingern eingekleistert wurden, beklebte die Gruppe das Drahtgestell. Schwierig war es, die Form von Kopf, Hals und Schultern herauszuarbeiten, zwischendurch Beulen auszugleichen und alles schön glatt zu streichen. Richtig kniffelig zu modellieren waren Augen, Augenbrauen, Nase, Ohren und Mund.

 

Am Montag nach den Ferien war die Büste völlig durchgetrocknet und mit angerührter Spachtelmasse und einem Messer wurden kleine Unebenheiten ausgeglichen. Am nächsten Morgen wurde das Modell auf dem Pausenhof mit Sprühlack besprüht und bekam so seinen letzten Schliff.

 

Auf einem Kärtchen, das an der Büste befestigt wurde, notierte die Gruppe abschließend noch die wichtigsten Daten aus dem Leben des Heiligen Arnold Janssen.

 

Der Gruppe B war bei ihren Überlegungen aufgefallen, dass in Goch vieles nach Arnold Janssen benannt ist: die Pfarrgemeinde, eine Kirche, ein Kindergarten, eine Grundschule, eine Straße. Das wollte sie genauer untersuchen.

 

Alle überlegten, was außerdem noch für jemanden, der sich aufmacht nach Spuren des Heiligen zu suchen, wichtig sein könnte. In Büchern, Prospekten und im Internet wurde der Frage nachgespürt: Wo ist er geboren? Wo wurde er getauft? Wo ging er zur Schule? So kam zur ursprünglichen Liste noch hinzu: das Geburtshaus, die St.-Maria-Magdalena-Kirche, der Taufbrunnen, die Gaesdonck.

 

Jeder aus der Gruppe übernahm als Aufgabe, sich um einen Punkt der Liste besonders zu kümmern. Maike ist sogar zur Stadtverwaltung gegangen und hat sich aus dem Archiv ein Bild der Arnold-Janssen-Straße ausdrucken lassen, Larissa hat sich bei einem Rundgang das Arnold-Janssen-Geburtshaus angeschaut und im Unterricht darüber berichtet, Gerd konnte Vieles über die Gaesdonck in Erfahrung bringen, da er fleißig im Internet recherchiert hatte. Alle Informationen wurden gesammelt, auf kleine Zettel geschrieben und mit passenden Fotos ergänzt. Auf einem Stadtplan von Goch, der zuvor auf ein Brett geklebt worden war, wurden alle beschriebenen Orte mit kleinen roten Fähnchen markiert. Rote Fäden zeigten den Weg von den Fähnchen zu den Infos und den Fotos. Jemand, der sich über das Leben Arnold Janssens informieren möchte, kann sich mit diesem Plan eine gute Übersicht verschaffen.

 

Gruppe C musste am meisten im Internet rercherchieren. Die Schüler interessierten sich dafür, was aus der Idee des Heiligen Arnold Janssen geworden ist und woran die Steyler Missionare heute arbeiten. Es war schwierig, die Flut der Informationen zu ordnen. Schließlich kamen die Schüler auf die Idee ein Spiel zu entwerfen. Es sollte so ähnlich wie Monopoly funktionieren. Dabei sollte über eine Weltkarte gewandert werden, um all die Orte zu besuchen, an denen die Steyler Missionare arbeiten. Es sollte jedoch kein Geld eingenommen werden, sondern es sollte Geld für Steyler Projekte überall in der Welt gespendet werden. Auf Ereigniskarten, die immer dann gezogen werden müssen, wenn der Spieler beim Würfeln auf einem roten Feld landet, wurden Projekte aufgelistet, die mit einer bestimmten Summe Spielgeld unterstützt werden sollten oder der Spieler musste Fragen beantworten oder Aufforderungen Folge leisten. Einige Schüler schrieben die Spielanleitung, andere schrieben die Ereigniskarten oder malten das Deckblatt für die Spielschachtel oder den Spielplan aus. Zum Schluss wurde das Spiel natürlich auch ausprobiert.

 

In allen drei Gruppen wurde mit Freude und Eifer gearbeitet. Auf den Fotos kann man das bestimmt auch sehen! Ganz nebenbei haben alle auch eine Menge interessanter Dinge über Arnold Janssen, den großen Sohn unserer Stadt Goch, über die Stadt Goch und über die Arbeit der Steyler Missionare gelernt.

 

Am Dienstag, den 8. April, brachte eine kleine Gruppe von Schülern die fertigen Arbeiten in die Stadtverwaltung und am nächsten Tag stand für alle Schüler – sozusagen als Abschluss des Projekts – der Besuch des Arnold-Janssen-Geburtshauses in der Frauenstraße auf dem Programm.

 

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