Hinweise zum Nachbau einer geodätischen Kuppel

Unsere Kuppel hat einen Radius von 3m. Um die Längen der Seiten A, B und C zu erhalten multipliziert man den Radius mit
                0,3486 für die Seite A,                 0,4036 für die Seite B,                         0,4124 für die Seite C 

Beispiel:     3m Radius gewünscht:     0,3486 x 3 = 1,0458 m   Seite A
  0,4036 x 3 = 1,2108 m Seite B
  0,4124 x 3 = 1,2372 m Seite C

Die Winkel zwischen den Dachlatten ergeben sich aus der Zeichnung. Eine Dachlatte für die Seite A müsste also an einem Ende mit einem Gehrungsschnitt von 35,35°, am anderen Ende mit einem Gehrungsschnitt von 27,32° versehen werden. (usw.)

Gebraucht werden 90 Stück A,    75 Stück B  und   60 Stück C.
Je 2 Latten A und eine Latte B ergeben ein Dreieck für die Sechsecke der Kuppel. (5 ganze und 5 halbe)
Je 2 Latten C und eine Latte B ergeben eins der insgesamt 6 Fünfecke für die Kuppel.
An Materialbedarf ergibt sich für unsere Kuppel:  265 laufende Meter netto, d.h. ohne jeden Verschnitt. Wir haben 50 Stück a 6m gekauft und sind gut ausgekommen.

Um die Latten auf einer Kappsäge sägen zu können, empfiehlt es sich, bei einer Einstellung der Säge von 45° zusätzlich noch Winkelanschläge, z.B. aus Holz, fest montiert auf einer Platte, zu benutzen, damit man auf die spitzen Winkel kommt, die sonst ja an keiner Säge einstellbar sind.   
An Literatur hab ich nur eine englische Broschüre zu bieten:
 "Geodesic Domes", Borin van Loon, Five Castles Press, Ipswich. ISBN: 0 9062 12 92 B  (Darin findet sich alles über die Berechnung geodätischer Kuppeln sowie 6 verschiedene Modelle zum Ausschneiden.)

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