Gesamtschule   Am Lauerhaas   Wesel

Exkursion zur BYK-Chemie 2017 Drucken

BYK-Chemie – eine Exkursion

Am 22.06.2017 stürzten sich 12 wagemutige Schüler und Schülerinnen aus den Biologiekursen der EF in das Abenteuer der Exkursion zur BYK-Chemie in Wesel.

Unter der Leitung des Schulbotschafters Herrn Uebel und unserer Biologielehrerin Frau Trost experimentierten wir zum Aufgabenbereich der Enzymatik, passend zum aktuellen Themenbereich des Biologieunterrichts, wie die Profis. Selbstverständlich haben wir uns den wärmsten Tag des Jahres ausgesucht, denn was gibt es bitte schöneres, als bei 36°C im Chemieraum zu schwitzen? Nach langem Experimentieren waren wir froh, dass die Pause nahte, damit wir etwas Kühles trinken konnten. Im Anschluss ging es mit der DNA-Extraktion weiter. Herr Uebel äußerte mehrfach, dass dieser Versuch mit einer Tomate 100 Mal besser klappt, doch richtig geraten, jede Schülergruppe nahm die Kiwi.

Nach den informativen Vorträgen der ALTANA Gruppe und einer Sicherheitseinweisung brachte der Busfahrer eines Ziehharmonikabusses, der mit wesentlich mehr Schülern rechnete, uns, 12 Schüler und Schülerinnen und eine Lehrerin, zur BYK-Chemie. Liebevoll belegte Brötchen warteten schon im Besprechungsraum auf uns, verputzt zu werden. Satt und munter sollte es zu den jeweiligen Führungen gehen. Mit Helm und Besucherweste bewaffnet, erkundeten wir alle fünf Etagen der Produktion und sahen Tanks mit einem Volumen von 30.000 Litern, aber auch Tanks mit einem Volumen von 15 Litern. Neben etlichen Lagerräumen, Großöfen und Lagerungsgefäßen erblickten wir Gabelstaplerroboter, die führerlos durch die Gänge fuhren. Nach einer kleinen Erfrischung ging es voller Tatendrang weiter und die Gruppen tauschten ihren Leiter.

Im ersten Labor angekommen, sahen wir überall auf den Maschinen niedliche Gesichter, die direkt Zuspruch erlangten und Pluspunkte gaben. Für uns Ladys gab es sogar pinke Monokulturen zu bestaunen. Na wenn das mal nicht der Traum jeder Laborantin ist.

Später besichtigten wir das Kunststofflabor, indem uns die Wirkung der Additive veranschaulicht wurde. Ein Teil der Gruppe durfte schließlich selbst Hand anlegen. Sowohl bei den Jungs in unserer Gruppe, als auch bei Herrn Uebel, fand der 20 cm große Legostein besondere Aufmerksamkeit. Man konnte ihnen ansehen, dass sie ihre Kindheit Revue passieren ließen und überlegten, wie es wäre, Lego Technic in dieser Dimension zu besitzen.

Später begutachteten wir das Lackieren einer Aluminiumplatte und sahen im Labor einen Festmacher, der durch schütteln flüssig wurde. Das Staunen war groß. Die Exkursion neigte sich dem Ende zu. Wir bedankten uns für die Exkursion und schossen noch ein Abschlussbild. Das nenne ich doch mal einen gelungenen Tag.

 

Chantal Hoffmann